Entwicklung der Online Spiele

Online-Spiele, auch Internet-Spiele genannt, sind im Prinzip Computerspiele, die online über das Internet mit einem realen Partner/ Gegner gespielt werden.
Die ersten Gehversuche nahmen diese Spiele bereits in den 70er des 20. Jahrhunderts. Damals war die Optik natürlich noch mit einfachster Grafik, zum Teil „Semigrafik“ und nicht selten nur textbasiert aufgebaut. Diese Spiele fanden eine nur geringe Verbreitung, da die Technik noch komplett unausgereift war. Das lag unter anderem auch daran, dass es seinerzeit noch kein öffentlich zugängiges Internet gab. Somit konnten Spiele dieser Art nur in kleinen Netzwerken mit kleinen Gruppen von Spielern genutzt werden. Erst nach und nach entwickelt sich das Onlinespiel ohne Echtzeitbetrieb. Die meisten dieser “Online Spiele” wurden zwar interaktiv gespielt, beruhten aber lediglich auf dem Austausch von Texten – Beispiel: “Spieler macht „das und das“ und entdeckt dabei … Oder es wurden Gesellschaftsspiele, wie z.B. Schach simuliert. Kaum eines dieser Spiele lief in Echtzeit. Damit konnten sie nur rundenbasiert laufen. Die Spieltypen dieser Ära waren vor allem Text-Adventures und Rollenspiele. Erst gegen Mitte der 80er Jahre kamen dann, wenn auch zögerlich, die ersten Grafik-Adventures auf den Markt. Sie verdrängten die Text-Adventures zunehmend vom Markt und aus den PCs.

Ultima Online begann Geschichte zu schreiben. Revolutionär und geschichteschreibend war 1997 das legendäre Ultima Online als erstes echtes Online Spiel. Es war auch das erste MMORPG (Massively Multiplayer Online Role Playing Game). Es hatte als erstes Spiel dieser Art eine online-fähige und interaktive Spielwelt in 2D / 3D Grafik, in der sich rasch hunderte und gar tausende Spieler tummelten. Das war für die Zeit absolut sensationell. Die meisten onlinefähigen Spiele hatten bis hierher lediglich Spielerzahlen im zweistelligen Bereich (bis 99). Die rasante Entwicklung ließ dann auch schon tausende bis hunderttausende Spieler zu. Möglich wurde das durch leistungsfähige Server, Spiele-Engines und moderne immer schneller werdende Verbindungstechnik zum Internet (DSL).

Online-Spiele lassen sich heute technisch in die zwei Kategorien der Browser-basierten Online-Spiele (Browserspiele, und der Client-basierten Multiplayer-Online-Spiele) unterteilen. Letztere benötigen die Installation einer Client-Software. Die Client-Software verbindet sich dann wahlweise mit anderen Clients (diese Peer-to-Peer Architektur ist besonders bei Strategie- und Actionspielen für kleine Spielerzahlen verbreitet) oder sie stellt eine Verbindung zu einem Spielserver her. So funktionieren die meisten Online-Ego-Shooter und sämtliche MMOGs. Es gibt immer neue Herausforderungen im Spielebereich.
Die große Menge Benutzer gleichzeitig mit einem (demselben) Server zu verbinden, stellt nach wie vor eine noch immer große technisch Herausforderung dar. Daher werden in MMOs üblicherweise die Spieler auf mehrere Server verteilt.

Zunehmend werden diese Online Spiele auch zu einer Gefahr für „normale“ Computer Spiele oder gar für eine PlayStation oder eine Xbox. Wobei Spielebegeisterte häufig mehrere Varianten der Spiele nutzen. Deshalb kann folgender Tipp für euch interessant sein. Gutscheine von Sony findet man auf einigen Seiten im Internet. Diese können z.B. genutzt werden um die PlayStation oder einen spielefähigen Computer zu einem günstigeren Preis zu erwerben.